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Filmkritik: The Dixie Chicks – Shut up and sing
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Joaquin Offline
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Beitrag #1
Filmkritik: The Dixie Chicks – Shut up and sing
Die Dixie Chicks, dass ist die komerziell erfolgreichste Frauenband mit den beiden Geschwistern Emily Robison (Gitarre, Dobro und Banjo), Martie Maguire (Geige und Mandoline) und der Leadsängerin Natalie Maines. Letztere hat das ein oder andere mal ein etwas loseres Mundwerk und so war das Geschrei in Amerika groß, als man von ihrem Satz auf einem Londoner Konzert hörte, dass sie sich schäme, dass Ihr Präsident, George W, aus Texas komme.

Für die US-amerikanischen-Presse ein gefundenes Fressen und für die eher rechtskonservativen Countryszene ein Grund von nun an die Dixie Chicks aus deren Radioprogramm vollständig zu verbannen. Damit sind die Dixie Chicks nicht die ersten, die dort einer Zensur unterlagen. In dem Land, welches angeblich so groß für die Rede- und Meinungsfreiheit einsteht und bei denen Nazis überall ihre Parolen und Hetze verbreiten dürfen, aber wehe dem der etwas kritisch mit der Regierung in Kriegszeiten umgeht, der wird schnell erkennen, dass amerikanischer Patriotismus, weit über der Rede- und Meinungsfreiheit in den USA stehen.

Und so genau beim damaligen Londoner Konzert, beginnt dieser Film über die Dixie Chicks, Shut up and sing. Die Band wird hier über einen Zeitraum von 3 Jahren begleitet und man bekommt ein guten Einblick in die ach so liberale, amerikanische Gesellschaft, die man dort nicht ohne Kritik, für sehr dumm hält. Aber auch in de musikalische Welt der Dixie Chicks, bei der Produktion ihrer Platte, Konzerten und einige sehr persönlich Eindrücke in ihr privates Leben.

Kommerziell ist der Boykott in den USA für die Dixie Chicks ein verheerendes Desaster. Kaum zu glauben, wie groß dort die Macht der Radiostationen und die patriotische Dummheit der Amerikaner ist, dass sie eine derartig gute Band, die weiterhin zig Auszeichnungen für ihre hervorragende Musik erhalten (Grammy-Awards 2007 waren die Dixie Chicks die mit den meisten Auszeichnungen bedachten Künstler, sie erhielten fünf Grammys, unter anderem für das beste Album und den besten Song), doch zum wanken und fast schon in die Knie zwingt. Andererseits ist es ein Glücksgriff, denn erst so kam die Band zu einem Album, bei dem sie komplett alleine die Songs schreiben und sich musikalisch weiterentwickeln konnte, wie kaum vorher. Auch die Ausrichtung auf den europäischen Markt, hat ihnen sicherlich auch gut getan und etwas Unabhängigkeit gegenüber dem amerikanischen Markt geschaffen.

Der Film fängt hier vieles ein und endet dort wo alles begann mit dem Satz, welchen ich hier nicht verraten möchte, denn sollte, wer ihn noch nicht kennt, sich jeder selbst im Kino anhören.

Und wer meint, die Dixie Chicks würden als Countryband nicht rocken, der sollte sich den folgenden Song anhören:

The Dixie Chicks – Lubbock Or Leave It



Gruß,
Joaquin
14.06.2011 15:16
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sanja
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Beitrag #2
RE: Filmkritik: The Dixie Chicks – Shut up and sing
“ein verehrendes Desaster” – ein freudscher verschreiber?
14.06.2011 15:18
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Joaquin Offline
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Beiträge: 105
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Beitrag #3
RE: Filmkritik: The Dixie Chicks – Shut up and sing
Ähm, wie jetzt?

Gruß,
Joaquin
14.06.2011 15:18
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sanja
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Beitrag #4
RE: Filmkritik: The Dixie Chicks – Shut up and sing
ich nehme an, du wolltest verheerend schreiben?
oder ist das mit dem verEHREND absicht? weil es ja paradoxerweise als eine huldigung zu sehen ist?
14.06.2011 15:19
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Joaquin Offline
Administrator
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Beiträge: 105
Registriert seit: Jul 2010
Bewertung 0
Beitrag #5
RE: Filmkritik: The Dixie Chicks – Shut up and sing
Oha, die deutsche Rechtschreibung und ich, dies sind zwei große Gegensätze Big Grin

(gleich mal korrigieren)

Gruß,
Joaquin
14.06.2011 15:20
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